ICE-Werk Frankfurt

    Aus einer alten Triebwagenhalle aus dem Jahr 1938 (13 Werkstattgleise) wurde das vierte ICE-Betriebswerk. Dieses Werk wurde 2000 in Betrieb genommen und das gesamte Werksgelände umfasst eine Gesamtfläche von ca. 100.000 m². Wichtiger Entscheidungsfaktor für dieses Werk war die noch damals in Bau befindliche Neubaustrecke Köln-Frankfurt. Die vielen Züge, die hier verkehren, müssen reibungslos den Revisionsplan durchlaufen können, ohne dabei lange Fahrten nach Hamburg, München oder Berlin antreten zu müssen. Dabei stehen fest zwei Gleise dem Fernverkehr zur Verfügung. In der Nacht werden noch weitere Gleise durch den Fernverkehr genutzt. Weiterhin gibt es eine vollautomatische Waschanlage für ICE und andere Fernzüge direkt am Betriebsbahnhof Frankfurt-Höchst.

    Für den Velaro D entstand eine zusätzliche Halle mit drei Gleisen. Im Jahr 2006 ging im Griesheimer Werk eine Mehrspannungsanlage für die verschiedenen europäischen Mehrsysteme in Betrieb, sodass hier der 406 sowie die schweiztauglichen ICE-T (bis zum Rückbau) bis zuletzt instandgehalten wurden.