In Berlin-Rummelsburg ging 1998 als drittes ICE-Werk eine zweigleisige Halle in Betrieb. Im Januar 2002 wurde eine weitere, 256 Meter lange Halle mit drei Werkstattgleisen in Betrieb genommen. Somit konnte die komplette ICE 2-Flotte, bestehend aus 44 Triebzügen, in Berlin beheimatet werden. Seit vielen Jahren wird das Werk erweitert, damit der ICE 4 auch komplett gewartet werden kann. Dabei wird die Fahrzeughalle auf 420 Meter verlängert.
Das Gelände von Rummelsburg ist sehr weitläufig, es gibt verschiedene Abstellanlagen, eine URD, Innenreinigungsanlagen, Außenreinigungsanlagen, Radsatzdiagnoseanlage. Etwa 27 Kilometer Gleise befinden sich auf dem 625.000 m² großen Areal.
Ab 2026 sollen in Berlin-Schönholz in einem "Boxenstopp" weitere ICE-Züge gewartet werden. In der achtgleisigen Abstell- und Serviceanlage reinigt die DB die Züge von innen, bestückt das Bordrestaurant mit Speisen und Getränken und repariert kleinere Schäden wie defekte Sitze, die Anlage wird 400 Meter lang. Die Nähe zum Bahnhof Gesundbrunnen, an dem viele ICE-Verbindungen beginnen und enden, macht Schönholz zum optimalen Standort, der ehemalige Güterbahnhof wird dafür umgebaut.