ICE 4 kollidiert mit Sattelschlepper in Hamburg, 11.02.2025

    Am 11. Februar 2025 kam es in Hamburg-Rönneburg zu einer Kollision zwischen einem ICE 4 und einem Sattelschlepper. Dabei verstarb eine Person im ICE. 

    Der ICE 613 befand sich an dem Tag auf der Fahrt nach München, der Zug war mit 291 Reisenden besetzt. Der Fahrer eines 40-Tonnen-Sattelschleppers, dessen Auflieger mit 19 Tonnen Eisenbahnschienen beladen war, versuchte die Bahnstrecke mit seinem Fahrzeug auf diesem Bahnübergang zu überqueren. Aus ungeklärten Gründen kam der Sattelschlepper so auf dem Bahnübergang zum Stehen, dass der Auflieger ins Lichtraumprofil ragte. Der Tf des ICE versuchte noch mit einer Schnellbremsung anzuhalten, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern. Der LKW-Fahrer sprang aus der Fahrerkabine und verletzte sich dabei. Nach der Kollision wurde der Auflieger vom Zug mitgeschleift, sodass schwere Schäden an der Eisenbahninfrastruktur, dem Bahnübergang, der Oberleitung und einer Schallschutzwand entstanden, ICE und LKW wurden schwer beschädigt. Dabei wurden Seitenwände und Fenster des ICE 4 beschädigt und zerbarsten. 

    Aufgrund der Kollision wurde der in dem ICE reisende 55-jährige Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Thomas Großbölting, so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Darüber hinaus wurden sechs Personen schwer und 19 weitere leicht verletzt. Auch Entertainer Bernhard Hoëcker war Reisender mit an Bord. Nach rund 4 Stunden war die Evakuierung abgeschlossen. Es kam zu längeren Einschränkungen und Umleitungen.